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Wo bleiben die Profi-Gamerinnen?

Fast jeder zweite Gamer ist weiblich und dennoch wird der Esport hauptsächlich von männlichen Pro-Gamern ausgeübt. Warum ist das so?

Dass Frauen sich beim Zocken viel Beleidigungen und Demütigungen anhören müssen, ist kein Geheimnis. Meistens geht es dabei um die generelle Herabsetzung des weiblichen Geschlechts und die konservative Ansicht, Frauen hätten in diesem Bereich nichts zu suchen. Was belegbar vollkommen falsch ist: Fast jeder zweite Gamer ist weiblich. Wieso sollten wir also nicht auf der Bildfläche der Pro-Gamer auftreten? 

FIFA-Spitze ausschließlich Männer

Natürlich möchte ich (als Frau) vollkommen fair sein und nichts an den Top Gamern kritisieren – Talent ist Talent und wohlverdient, wer sich den Weg hart erarbeitet hat. Allerdings liegt hier genau der Punkt: Es sollte doch eben genau um dieses reine Talent-Kriterium gehen, richtig? Denn an talentierten Frauen mangelt es nicht.

Dass bekannte Frauen grundsätzlich selten in der Esport-Szene aktiv sind ist nichts Neues. Das liegt allerdings fast ausschließlich daran, dass wir ein großes Defizit an gleichwertiger Berechtigung empfinden. Wir fordern schließlich keine Sonderbehandlung, einfach nur die reine Beurteilung unseres Talents. Aber das scheint sich für viele Männer immer noch schwierig zu gestalten…

Es braucht mehr Vorreiterinnen, die Mut machen

Das grundsätzliche Problem, wieso sich kaum Frauen bewerben und aufstellen lassen wollen ist, weil sie sich nicht trauen. Männer haben da einfach eine ganz andere Selbsteinschätzung und die gesunde Portion selbstbewusstes Auftreten. Es liegt also an beiden Seiten – weniger Hass-Kommentare und Diskriminierung und mehr Mut bei den Frauen. 

Stephanie Luana aus Brasilien ist die erste Pro-Gamerin beim Esports Team Future FC

Gamer(in) ‘Boy Rebelde’ undercover

Die Pro-Gamerin Stephanie “Teca” Luana, 23 Jahre alt, ist genau so ein “Role Model”. Lange Zeit trat sie allerdings nur unter ihrem Deckmantel ‘Boy Rebelde’ online bei FIFA an, damit sie eine gleichberechtigte Chance und faire Behandlung von ihren männlichen Gegnern erfuhr. 

Zu oft hatte sie sexuelle Diskriminierung am eigenen Leib ertragen müssen – Sprüche wie “sie solle gefälligst zurück in die Küche gehen”, wenn sie wieder einmal erfolgreich gegen ihre Gegner gewonnen hatte. Aber da steckt dann wohl der eigene Frust dahinter, gegen ein Mädchen zu verlieren. Mal ehrlich Jungs, ist doch total egal wer da sitzt, oder? 

++ Mehr zum Thema “Bullying an Gamerinnen” lest ihr hier ++

An der PlayStation hat die 22-Jährige, die in Sao Paulo lebt, mächtig was aufm Kasten.

Mut und lange Beharrlichkeit zahlt sich aus 

Stephanie tritt inzwischen jedoch längst nicht mehr unter ihrem männlichen Decknamen an, wenn sie FIFA zockt. Sie hat den Schritt gewagt und sich trotz aller erschwerten Umstände und auf die Gefahr hin, viele weitere Kommentare einzustecken hinaus gewagt. Schwupps wurde sie direkt vom dänischen Esports-Giganten Astralis Group verpflichtet. Heute ist sie die erste Profi Spielerin beim Future FC der Astralis Group – well done und Hut ab, Stephanie! Wir brauchen mehr solcher Role Models!

Side Note: Stephanie “Teca” Luana hat übrigens gerade den eFootball Female World Cup gewonnen. Chapeau!

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