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Twitch verschärft Richtlinien

Mit den neuen Richtlinien nimmt Twitch seine Streamer*innen und User*innen nun stärker in die Verantwortung, um Hass im Netz vorzubeugen.

Hass im Netz findet sich auf allen Plattformen. Der Problematik werden sich auch immer mehr Plattformbetreiber bewusst. Deshalb gehen diese vermehrt dagegen vor. Twitch hat seine Regeln im Chat nun verschärft, um die Nutzer aus LGBTQIA+- und der BIPoC-Community besser vor verbalen Angriffen zu schützen.

Da Betroffene der genannten Communities unverhältnismäßig oft von Diskriminierung betroffen sind, soll eine Verschärfung der bereits bestehenden Regelungen zu weniger Belästigung, Hass und Sexismus führen. Zu regelwidrigem Verhalten gehören unter anderem folgende Punkte, die Twitch beispielhaft in seinem Blog darlegt:

  • Ermutigung zu DDoS-, Hacking-Angriffen, Doxing- oder Swatting-Aktionen gegenüber anderen Personen.
  • Anstiftung zu böswilligen Angriffen auf die Social-Media-Profile einer anderen Person außerhalb von Twitch.
  • Angesichts ihrer historischen und symbolischen Verbindung mit der Sklaverei und weißen Rassistengruppen in den USA ist das Zeigen der Flagge der Konföderierten verboten.
  • Wiederholte Anmerkungen zur wahrgenommenen Attraktivität einer Person sind verboten, auch wenn sie deiner Meinung nach positiv oder schmeichelhaft sind, falls es Anzeichen dafür gibt, dass sie unwillkommen sind, (d. h. du wurdest aufgefordert, damit aufzuhören, wirst vorübergehend oder dauerhaft im Kanal gesperrt).
  • Anzügliche oder explizite Bemerkungen über die Sexualität oder das Aussehen einer Person sind verboten. Beachte, dass wir für Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens keine Ausnahme machen.
  • Das Senden von unerwünschten/unerbetenen Links zu Nacktbildern oder Videos ist verboten.

Rigoroses Vorgehen

Damit gehen die Twitch Richtlinien in Teilen einen drastischeren Weg als verschiedene Regierungen bei dem Thema. So ist es beispielsweise verboten, die Konföderierten-Flagge im Chat zu verwenden, weil diese ein klares Signal sendet. Nicht umsonst gilt diese in erzkonservativen und rechtsextremen Kreisen als Erkennungszeichen.

Trotzdem ist die Flagge in den USA nicht verboten. Twitch rechtfertigt das Verbot deshalb wie folgt: „Die gesellschaftlichen Erwartungen sind weltweit sehr verschieden. Deswegen haben wir eine Reihe von Standards entwickelt, die ein Gleichgewicht herstellen und den Erwartungen und Anforderungen aller Mitglieder unserer Community gerecht werden soll“, schreiben sie in ihrem Blogpost.

Ein sehr mutiger Schritt in die richtige Richtung. Hoffentlich werden noch mehr große Streaming- und Social-Media-Plattformen diesem Beispiel folgen und Hass im Netz entschieden entgegentreten. Wir werden die Entwicklung mit Spannung verfolgen und euch auf dem Laufenden halten!

Was meint ihr, sind die Maßnahmen zu hart oder zu weich? Schreibt es uns in die Kommentare! Schaut gerne auch auf unseren Social Media Kanälen vorbei. Hier findet ihr uns auf Twitter und Instagram.

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