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SEGA – Der ewige Zweite

Von der Militärbasis ins heimische Wohnzimmer: Segas Weg zum Spielehersteller nahm seinen Anfang im 2. Weltkrieg und führte über Spielhallen in die Wohnzimmer tausender begeisterter Fans. Doch woher kommt der Hype um SEGA? Alles über die Kultmarke und die ewige Konkurrenz mit Nintendo lest ihr hier!

Was viele von euch überraschen könnte: SEGA verdiente sein erstes Geld in einer Zeit und an einem Ort, die man zunächst nicht mit daddeln in Verbindung bringt. Die US-Amerikaner Martin Bromley, Irvin Bromberg und James Humpert gründeten 1940 in Honolulu ihr Unternehmen Standard Games, das Spielautomaten in amerikanischen Militärbasen während des Zweiten Weltkriegs aufstellte. Die Rechnung hierbei war ziemlich einfach: es gab viele alleinstehende Soldaten die Lust auf Unterhaltung hatten. 

Als die amerikanische Regierung nach dem Krieg Spielautomaten in Militärbasen verbot, bewegte Bromley seine Kollegen 1951 dazu, nach Tokio zu ziehen und dort das Unternehmen „SErvice GAmes of Japan“ zu gründen. In den folgenden Jahren spezialisierte sich SEGA auf die Herstellung von Jukeboxen und Flipperautomaten. 

In der Flipperbranche konnte SEGA die ersten großen Erfolge feiern, u.a. mit dem Release von Periscope (1967). Nach dem Erfolg von Ataris Pong (1972) stieg SEGA komplett in den Videospielmarkt ein und konnte mit Spielen wie Pong Tron (1973), Turbo (1981) oder Zaxxon (1982) einen raschen Aufschwung verzeichnen.

Eine langjährige Konkurrenz – SEGA vs. Nintendo

1983 wagte SEGA den Sprung auf den Konsolenmarkt und feierte mit der Videospielekonsole SG-1000 den Einstand in den heimischen Wohnzimmern und landete damit einen Hit in Japan.

Allerdings war der Markt bereits schwer umkämpft: besonders Nintendos NES, das auf den Tag genau zeitgleich erschien, war mit besserer Hardware und Bestsellern wie Donkey Kong (1983) und Mario Bros. (1983) deutlich überlegen. 

1988 trat dann SEGA in den direkten Konkurrenzkampf mit Nintendo und veröffentlichte seine Mega Drive in Japan. Doch wieder einmal versaute Nintendo die Party und brachte abermals zeitgleich Super Mario Bros 3 heraus. Scheinbar wollten alle Spieler lieber die Pilzwelt als SEGAs neue Konsole erkunden. 

In den USA verkaufte sich die Konsole zwar zunächst etwas besser als die von Nintendo, aber auch in Europa konnte man sich nicht wirklich gegen die Dominanz des Konkurrenten durchsetzen. Trotzdem entstand durch das Mega Drive in den folgenden Jahren ein regelrechter Kult um die älteren SEGA Produkte.

Der Aufstieg zur Kult-Marke und das Ende einer Ära

In den 90er Jahren spezialisierte sich SEGA auf die Produktion von Sportspielen und Kooperationen mit Promis, um auf das Mega Drive aufmerksam zu machen. Doch um Nintendo Konkurrenz zu machen, brauchte man einen „Mario Killer“ und ein neues Maskottchen – die Geburt von Sonic Hedgehog

Der kleine blaue Igel “Sonic Hedgehog” ist bist heute die SEGA-Ikone.

Die Wahl auf den blauen Igel machte sich bezahlt: Das dazugehörige Jump & Run erwies sich 1991 als riesiger Erfolg und mit entsprechenden Konsolen-Bundles und Werbekampagnen konnte SEGA Nintendo endlich Konkurrenz machen. 

Funfact: Als Reaktion auf Nintendos Gameboy brachte auch SEGA eine Handheld-Konsole heraus, den Game Gear. Sogar eine Kopie von Tetris gab es namens Puyo Puyo (1993). Ausgestattet mit einem Farbbildschirm war der Game Gear dem Gameboy technisch sogar überlegen. Doch eine kürzere Akkulaufzeit, ein viel zu hoher Preis und das Fehlen von Top-Titeln ließ den Handheld von SEGA blass aussehen. 

Auch sonst lief es für Sega schnell nicht mehr allzu rosig. Sowohl die Saturn– als auch die Dreamcast-Konsole konnten sich nicht längerfristig gegen andere Konsolen wie die Playstation, N64 oder Xbox durchsetzen. Nach 18 Jahren stieg SEGA 2001 schließlich aus dem Konsolengeschäft aus. 

Dennoch ist SEGA neben den Klassikern auch heute noch mit einigen Titeln bekannt, etwa mit der Strategie Reihe Total War, Companie of Heroes und Warhammer 40k. Freuen dürften sich alle SEGA-Fans außerdem über die 2019 erschienene Neuauflage des Mega Drive, das mit 40 vorinstallierten SEGA-Klassikern daherkommt. 

Trotz des Ausstiegs aus dem Konsolengeschäft werden wir also auch in Zukunft Games der Kultmarke SEGA daddeln können. Unseren Artikel zum größten Konkurrenten von SEGA, Nintendo findet ihr übrigens hier.

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